Letzter Einsatz

22. August 2019 - 15:42 Uhr
BE: unklare Feuermeldung
Habichtstraße, Wathlingen

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Adelheidsdorf. Zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen, davon zwei eingeklemmt, wurden die Ortsfeuerwehren Adelheidsdorf, Nienhagen und Wathlingen, der Gemeindebrandmeister Jürgen-Heinrich Mohwinkel, sein Stellvertreter Holger Schmidt, sowie drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Rettungshubschrauber und der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises Celle alarmiert.

Um ca. 12:50 Uhr ereignete sich ein Frontalzusammenstoß auf der neuen Bundesstraße 3 mit einem aus Celle fahrenden VW Passat und einer aus Richtung Hannover kommenden Mercedes E-Klasse kurz vor der Abfahrt Adelheidsdorf/Nienhagen. Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte der First Responder Einheit aus Adelheidsdorf und Großmoor versorgten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die mehrfach verletzten Unfallfahrer. Die beiden Fahrer wurden in ihren Fahrzeugen massiv eingeklemmt, sodass zwei hydraulische Rettungssätze von den Ortsfeuerwehren Nienhagen und Wathlingen zur Befreiung der verletzten Personen eingesetzt werden mussten. Eine Person wurde durch den Unfall leicht verletzt und konnte an den Rettungsdienst übergeben werden. Durch die enorme Wucht des Aufpralles der beiden Fahrzeuge, zog sich die gesamte Einsatzstelle auf einer Länge von 150 Metern. Der Passatfahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 30“ aus Wolfenbüttel in ein Klinikum nach Hannover geflogen und der Mercedesfahrer wurde mit einem Rettungswagen mit Notarztbegleitung in ein Krankenhaus nach Celle verbracht. Die Feuerwehrleute streuten nach der Befreiung der Fahrzeuginsassen ausgelaufene Betriebsstoffe auf und unterstützten die Polizei bei der Spurensicherung und Unfallaufnahme. Die Einrichtung der First Responder Einheiten bei den Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Wathlingen, so der stellvertretende Gemeindebrandmeister und Rettungsassistent Holger Schmidt, bestätige sich als Richtig bei dieser Einsatzlage. Dadurch das die im Rettungsdienst ausgebildeten Feuerwehrleute oft vor dem Rettungsdienst an den Einsatzstellen sind, kann der therapiefreie Intervall für die Patienten zeitlich gering gehalten werden, so Schmidt weiter.

Nach über zwei Stunden war der Einsatz für die 48 Feuerwehrleute beendet und alle Einsatzkräfte konnten in ihre Standorte einrücken.

Text und Fotos: Olaf Rebmann, GemPW

 

Foto1: Nach einem Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge auf der neuen Bundesstraße 3 in Höhe Adelheidsdorf mussten die beiden Fahrer aus ihren Fahrzeugen mit hydraulischen Rettungsgeräten befreit werden. Durch die enorme Wucht des Aufpralles der beiden Fahrzeuge (vorne links und hinten rechts), zog sich die gesamte Einsatzstelle auf einer Länge von 150 Metern.

 

Foto2: Durch die enorme Verformung des Vorderwagens der Mercedes E-Klasse, gestaltete sich die Befreiung des Fahrers als sehr schwierig.

 

Foto3: Aus diesem VW Passat wurde der mehrfach verletzte Fahrer durch die Feuerwehrleute mit hydraulischen Rettungsgeräten befreit und an den Rettungsdienst übergeben.

 

Foto4: Mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 30“ aus Wolfenbüttel flog einen schwer Verletzten in ein Klinikum nach Hannover.

 

Presse / weitere Bilder: www.nonstopnews.de/meldung/9663

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